Warum Frauengesundheit?

Die Not­wendig­keit der geschlechtssensiblen Betrachtungsweise von Gesundheit und gesundheitlichem Verhalten hat sich inzwischen national und international durchgesetzt.

Natürlich leiden Frauen und Männer oft an denselben Erkrankungen. Frauen haben aber – genauso wie Männer – geschlechtsspezifische gesundheitliche Herausforderungen, wie z.B. die Menstruation, die Schwangerschaft und die Wechseljahre (Menopause).

Aber auch Erkrankungen, die sowohl Frauen als auch Männer betreffen – zum Beispiel ein Herzinfarkt – zeigen sich bei Frauen anders und haben einen anderen Verlauf.

Auch gehen die Vorstellungen von Gesundheit und gesunder Lebensweise oft auseinander.

Gesundheit entsteht im Alltag, der durch familiäre, berufliche, gesellschaftliche und persönliche Bedingungen bestimmt ist. In der gesundheitlichen Versorgung und in der Gesundheitsvorsorge müssen daher auch die unterschiedlichen Lebenslagen von Frauen – wie Mutterschaft und Berufstätigkeit, Jugend und Alter, Armut und Reichtum – berücksichtigt werden.